..Was mich geprägt hat:

   An erster Stelle steht hier die Musik der amerikanischen Rockband Linkin Park, der ich seit sieben Jahren verfallen bin und die mein gesamtes Denken und Fühlen verändert haben. In diesem Zusammenhang müssen auch die alte Band von Frontsänger Chester Bennington - Grey Daze - und sein Zweitprojekt Dead By Sunrise genannt werden, die mein Leben bereichtert haben. In dieser Musik habe ich meine zweite Familie gefunden, sie läuft immer im Hintergrund, wenn ich an meinen Büchern schreibe.
 
   Wie ich überhaupt zum Schreiben gekommen bin, fragt ihr euch?
Als ich ungefähr 11 Jahre alt war, hat mir meine Mutter ein kleines Buch mit dreißig oder vierzig Blankoseiten geschenkt, das ich als mein erstes Tagebuch auserkohr. Das waren meine ersten Erlebnisse mit dem Aufschreiben von wirren Gedankengängen. Später kam der versteckte Wunsch in mir auf, Enden von Büchern so umzuschreiben, wie sie mir besser gefallen hätten und kurz darauf die ersten Kurzgeschichten und Gedichte.

 

   Die Idee für mein erstes Buch "Auf der Seite der Schatten" hatte ich, so abstrakt es klingt, beim Schauen des ersten Film von Herr der Ringe, obwohl dieser Film gar nichts mit meiner Story zu tun hat. Damals bestand das Werk nur aus dem ersten Teil, der dann erst in den folgenden Jahren langsam weitergeschrieben wurde.

  Fertig geworden ist das Buch bereits im Februar 2010, jedoch konnte ich erst ein paar Monate später den Entschluss fassen, im Engelsdorfer Verlag zu Veröffentlichen.

 

  Ich schreibe alle meine Geschichten in der persönlichen Ich-Erzählform, weil ich der Meinung bin, dass der Leser sich dann besser in die Hauptperson hineinversetzen kann. (Trotzdem bin ich offen für neue Schreibstile und werde mich mal an einer Geschichte in der Er-/Sie-Form versuchen) Außerdem bekommen meine Charaktere keine Nachnamen, da sie für mich nur Schall und Rauch darstellen und ich keinen Menschen kenne, der seinen Nachnamen schön findet. In meinen Büchern stehen Gefühle verschiedenster Art im Vordergrund und keine Action.

 

   Inspirieren lasse ich mich vor allem von Musik, wie schon erwähnt, aber auch vom Leben allgemein, von Dingen, die ich auf Reisen sehe oder erlebe, die mich berühren oder faszinieren, die Natur ist ebenso eine große Inspiration und natürlich tiefsinnige Gespräche mit Leuten oder auch einfach die Nachrichten.